Biografiearbeit im Lebenshaus (BIL)

Die eigene Geschichte verstehen, um Zukunft zu gestalten

In unserer modernen Welt bewegen wir uns oft schnell durch das Leben, orientiert an Terminen, Erwartungen, Symptomen. Aber manchmal kommt ein Moment, in dem wir innehalten. Etwas in uns fragt:

Wo stehe ich eigentlich? Woher komme ich – und wohin will ich gehen?

Was ist das „Lebenshaus“

Das Modell des Lebenshauses stellt unser Leben symbolisch als Haus mit verschiedenen Räumen dar:

  • Keller – wo Erfahrungen, Ängste oder verdrängte Erlebnisse liegen
  • Erdgeschoss – Alltag, Beruf, Familie
  • Obergeschoss – Träume, Werte, spirituelle Fragen
  • Dachboden – vielleicht ungelebte Sehnsüchte, Erinnerungen oder Potenziale

Indem wir durch dieses Haus gehen, öffnen wir Türen, ordnen alte Geschichten ein, erkennen Muster – und entdecken oft, dass scheinbar zufällige Ereignisse in Wahrheit eine tiefere Bedeutung tragen.

Die Biografiearbeit im Lebenshaus ist eine st eine von Susanne Hofmeister entwickelte Methode (Link), die genau diesen Fragen Raum gibt.
Sie lädt dazu ein, die eigene Lebensgeschichte bewusst zu betrachten – mit allem, was war: den Erfolgen, Krisen, Wendepunkten, Begegnungen, Verlusten und Neuanfängen.
Sie schafft Würdigung, Sicherheit und Wertschätzung.
Sie weist einen Weg zu dir selbst, entängstigt, ermutigt – und hilft dir, dein individuelles Potenzial zu entfalten und auszuschöpfen, um deinen ganz eigenen Weg in Richtung deines Zukunfts-Ichs zu gestalten.

Warum Biografiearbeit?

  • Standortbestimmung: In Umbruchphasen, bei Krankheit, in Krisen oder an Lebensübergängen hilft Biografiearbeit, sich selbst besser zu verstehen.
  • Neuorientierung: Sie macht sichtbar, was wirklich wichtig ist – und wohin die Reise gehen soll.
  • Potenzialentfaltung: Viele Ressourcen und Talente sind im Laufe des Lebens verschüttet worden. Wenn wir sie erinnern, können sie wieder lebendig werden.
  • Sinn finden: Biografiearbeit zeigt, dass vieles im Leben Sinn ergibt – vielleicht erst im Rückblick.

Wie arbeite ich mit Biografiearbeit?

In meiner Praxis begleite ich Menschen dabei, mit Abstand und Mitgefühl auf ihre Lebensgeschichte zu blicken. Wir arbeiten mit Bildern, Symbolen, Zeitlinien, inneren Räumen. Es geht nicht um Therapie im klassischen Sinn, sondern um Selbstverstehen und Selbstermächtigung.

Warum ich diese Arbeit anbiete

Als Ärztin habe ich lange mit der klassischen Medizin gearbeitet – und dabei gespürt: Manchmal reicht es nicht, nur Symptome zu behandeln. Viele Krankheiten tragen auch eine biografische Dimension in sich. Ich habe erlebt, wie Menschen aufblühen, wenn sie beginnen, sich selbst zu verstehen – nicht als „Problem“, sondern als Weg.

Ich bin überzeugt:

Unsere Gesundheit liegt nicht nur in äußeren Maßnahmen – sie liegt in unseren eigenen Händen.
Und der erste Schritt zu mehr Gesundheit kann sein, sich die eigene Geschichte liebevoll anzuschauen.


Wenn du also das Gefühl hast, dass du dich selbst neu entdecken möchtest, wenn du spürst, dass da mehr ist, als dein Alltag zeigt – dann lade ich dich ein, dich auf diese Reise zu dir selbst zu begeben.

Biografiearbeit im Lebenshaus ist nicht immer schneller Prozess – aber immer ein sehr lohnender.

Denn:

Wer seine Geschichte versteht, kann sein Leben neu erzählen.

Hier noch ein Zitat dazu von Herman Hesse „Jeder Mensch aber ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere, in jedem Fall wichtige und merkwürdige Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig, ewig, göttlich, darum ist jeder Mensch, solange er irgend lebt und den Willen der Natur erfüllt, wunderbar und jeder Aufmerksamkeit würdig.
In jedem ist der Geist Gestalt geworden, in jedem leidet die Kreatur, in jedem wird ein Erlöser gekreuzigt“